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Sexualmedizin Sexualanamnese - Sexualberatung - Sexualtherapie

Die Diskrepanz zwischen der Häufigkeit von Sexualstörungen einerseits und dem Nicht-Angesprochen-Werden in der täglichen Praxis andererseits ist groß.
Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit sexuellen Störungen und Problemen ist unzureichend. Dies gilt insbesondere für die Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen. Diese kommen in allen Altersgruppen vor und zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen.
Sie gehen mit erheblichem Leidensdruck und negativen psychischen wie körperlichen Folgeerscheinungen für die betroffene Person und die Paare einher.
Sexuelle Störungen treten auch auf als Begleitsymptome häufiger psychischer Störungsbilder, wie Angststörungen oder Depressionen. Darüber hinaus können sie Frühsymptom von psychischen und somatischen Erkrankungen sein.
Die Wechselwirkung zwischen sexueller Gesundheit bzw. sexuellen Störungen und der Lebensqualität ist empirisch untersucht und bestätigt worden.
Die WHO diskutiert im Zusammenhang mit der Definition von „Gesundheit“, ob sexuelles Wohlbefinden in einen allgemeinen Gesundheitsbegriff mit integriert werden soll.
In Deutschland besteht noch immer ein dringender Bedarf an qualifizierten, sexualmedizinisch kompetenten Ärztinnen und Ärzten, die in der Lage sind, zumindest eine Grundversorgung im Bereich sexueller Probleme und Störungen zu gewährleisten.

Termine

Basiskurs Modul I, 03.04. - 08.04.2016
Aufbaukurs Modul II, 22.05. - 28.05.2016

Modul I, Basiskurs

Erwerb einer praxisbezogenen sexualmedizinischen Basiskompetenz, die zu einer besseren sexualmedizinischen Grundversorgung unserer PatientenInnen führen soll. Insbesondere wird das Wahrnehmen und Erkennen sexueller Störungen sowie das Sprechen über Sexualität und Ihre Störungen vermittelt und eingeübt. Diese Weiterbildung im Basiscurriculum strebt für den sexologischen Bereich die gleichen Ziele an wie die Weiterbildung „psychosomatische Grundversorgung“ für den Bereich der psychosomatischen Störungen.

 

Das Basismodul kann auch einzeln absolviert werden.
Damit besteht die Möglichkeit über den Umfang der sexualmedizinischen Weiterbildung selbst zu entscheiden.

Modul II, Aufbaukurs

Die Inhalte aus Modul I werden vertieft. Es werden über das Erkennen und Ansprechen von sexuellen Problemen hinausgehend, Beratungskonzepte erarbeitet, die auf dem Verstehen psychodynamischer Zusammenhänge beruhen.

Beachten Sie hierbei bitte, dass die Teilnahme an Modul I Voraussetzung für die Teilnahme an Modul II ist.

Modul III, Expertenkurs

In diesem „Expertenkurs“ werden psychotherapeutische, sexualtherapeutische Therapiemöglichkeiten erarbeitet, die über die sexualmedizinische Diagnostik und Beratungskompetenz hinausgehen, um auch schwierige und/ oder chronifizierte Sexualstörungen behandeln zu können.

Das Modul III richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die die Sexualtherapie zu einem Schwerpunkt ihrer ärztlichen Tätigkeit machen wollen.

Beachten Sie hierbei bitte, dass die Teilnahme an Modul II Voraussetzung für die Teilnahme an Modul III ist.

Selbsterfahrungsinhalte und Supervisionen

Die Selbsterfahrungsinhalte sind in die Module I, II und III integriert. Parallel zu den Curricula werden Einzel- und Gruppensupervisionen angeboten. Die Weiterbildungsmodule II und III bauen auf dem Basismodul auf.

Leitlinien des Programms

- Ausgewogenheit von Theorie, Praxis und Selbsterfahrung
- Praxisnähe
- Übungen zur Gesprächsführung für Sexualanamnese und Sexualberatung
- Einübung von Therapiekonzepten
- Rollenspiele und Kleingruppenarbeit mit Falldarstellungen der TeilnehmerInnen
- PatientInnen Live-Interview
- Teilnahme an Paartherapien als Co-Therapeut bzw. als Beobachter

Voraussetzung der Teilnahme

AssistentInnen und niedergelassene Ärzte/ Ärztinnen mit Erfahrung in psychosomatischer Grundversorgung.

Dozenten

Kursleitung

Prof. Dr. med. Dietmar Richter
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Psychotherapie – Paar- und Familientherapie – Sexualtherapie; Praxis Bad Säckingen, ambulante und stationäre Operationen in der Frauenklinik Rheinfelden (Brustzentrum).

Dr. med. Andrea Kuhnert
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Fachärztin für Allgemeinmedizin; Systemische Paar- und Familientherapie, Sexualtherapie, Supervision; Geschäftsführende Oberärztin und Lehrbeauftragte der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Master of Medical Education Bern.

 

Weitere Dozenten
Prof. Dr. Annette Hasenburg
Leitende Oberärztin, Universitäts-Frauenklinik, Leiterin für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie, Zusatzausbildung Psychotherapie

Prof. P. Nijs
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse, Sexualmedizin

Dr. Dietmar Noelle
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Psychotherapeutische Medizin; Psychotherapie – Paar- und Familientherapie – Sexualtherapie; Transaktionsanalytiker, Balintgruppenleiter und Supervisior.

Dr. Daniela Wetzel-Richter
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Sexualtherapie, Oberärztin in der Klinik für Psychosomatische Medizin in Lörrach am Kreiskrankenhaus und ambulante Praxistätigkeit

Ort

Basiskurs und Fortgeschrittenenkurs:

Tagungshotel 
Hotel Alla Fonte
Herbert-Hellmann-Allee 30 | 79189 Bad Krozingen
T +49 7633 806910 | www.alla-fonte.de

Bad Krozingen im Markgräflerland (südlicher Schwarzwald), 15 Autominuten von Freiburg im Brsg. entfernt.

 

 

Expertenkurs:

Caritas Tagungszentrum Freiburg,
Wintererstr. 17-19
Tel. 0761-2001801, Fax: 0761- 2001802,
Tagungszentrum@caritas.de
www.caritas-tagungszentrum.de

Kosten

Basiskurs EUR 990* (60 UE)

Fortgeschrittenenkurs EUR 1200* (70 UE)

Expertenkurs n.n.bek.

*Preise 2016

 

Weitere Kosten
Einzelsupervision (50 Min.) EUR 75
Gruppensupervision (Wochenende)
(Freitag bis Sonntag)             EUR 280
Anmeldung über die SupervisorInnen selbst

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